Artikel mit ‘wissenschaft’ getagged

Türchen 02: Kopfball

Freitag, 02. Dezember 2011

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Türchen 11: Hamsterrad für Chemiker

Samstag, 12. Dezember 2009

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Türchen 02: Leichte Beute

Mittwoch, 02. Dezember 2009


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Türchen 01: Hexenküche — Flambée

Dienstag, 01. Dezember 2009

Nein, auch wenn es hier seit fast einem Jahr nichts mehr zu lesen gab, bin ich weder tot noch habe ich diesem Blog generell abgeschworen. Vielmehr hat sich viel getan: eine Diplomarbeit hat mich ordentlich in Beschlag genommen und das letzte Quäntchen Freizeit aufgefressen, worunter sowohl die Muße, zu schreiben, als auch die Inspiration als solche gelitten haben.

Um dem allerdings etwas entgegen zu wirken, werde ich mich heute und die nächsten 23 Tage an so etwas wie einem Bild-Adventskalender versuchen. Hier soll es deswegen bis Weihnachten im Laufe eines jeden Tages ein Bild zu sehen bekommen, das im Idealfall auch am Tag der Veröffentlichung hier entstanden ist. Wie lange ich letzteren Anspruch durchhalte, wird sich jedoch zeigen müssen…

Doch genug geschrieben, hier ist das Bild von heute:

Was ist das?

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Dunkelrote Brille

Sonntag, 08. Juni 2008

Für Martin.

Schaut auf das blaue Auge des gelben Fisches und zählt langsam bis 30, ohne Eure Augen zu bewegen. Schaut danach sofort auf eine weiße Fläche und versucht wiederum die Augen möglichst still zu halten…

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Öffentliche Beobachtung: Mt. Tam Star Party

Samstag, 24. Mai 2008

Für Ewald.

Am 10. Mai fand im Mt. Tam(alpais) State Park die erste öffentliche Beobachtung der San Francisco Amateur Astronomers in der Session 2008 statt. Da ich zu dieser Zeit mehr oder weniger zufällig in San Francisco war, schaute ich natürlich bei den amerikanischen Sternfreunden vorbei.

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(Grundlagen)forschung zwischen Hunger und Luxus

Donnerstag, 08. Mai 2008

Darf sich die Menschheit den Luxus wissenschaftlicher Grundlagenforschung ohne direkten Anwendungsbezug und Nutzen leisten, wenn täglich nach Angaben der Welthungerhilfe etwa 24.000 Menschen — davon gut 13.000 Kinder — an den Folgen von Unterernährung sterben?

Jörg schreibt in seinem Blogeintrag “Crashtest für Protonen”, dass Milliardenprojekte zur Grundlagenforschung in einer Basisdemokratie unmöglich wären. Er behauptet, das Volk, das die öffentliche Förderung der Musikhalle in Münster ablehnte, vereitele mit Sicherheit auch solche wissenschaftlichen Großprojekte. Ich muss ihm da zustimmen.
Auch wenn man die mehr als 850 Millionen hungernden Menschen weltweit fragte, ob “wir” unsere Milliarden tatsächlich zur Klärung teilchenphysikalischer Fragen oder doch besser zur Hungerbekämpfung ausgeben sollten, dürfte die Antwort eindeutig ausfallen.

Das häufig vorgebrachte und durchaus stichhaltige Argument, die Grundlagenforschung liefere quasi als “Abfallprodukt” neben der reinen Erkenntnis etliche nutzbare Erfindungen und mache unsere moderne, technisierte Welt überhaupt erst möglich, bietet hier keinen Ausweg. Vom Anstieg des Lebensstandards durch Technisierung hat die dritte Welt bisher schließlich nicht kaum profitiert.

Man könnte die radikale Ansicht äußern, Sport, Kultur und Wissenschaft seien es, was den Menschen vom Tier abgrenzt und überhaupt erst zum Menschen macht. Der Gedanke erscheint zunächst verlocken, dass die stetige Forderung von Körper und Geist, das beständige Streben nach Verbesserung und der ewig neugierige Drang nach Erkenntnis das menschlichste am Menschen seien. Zu Ende gedacht bedeutet diese Vorstellung allerdings, dass man all denen, die gezwungen sind um Nahrung und Überleben statt um Erfüllung und Erkenntnis zu kämpfen, das Menschsein abspricht.

Was also tun: Forschung, Kunst, Musik, Sport — kurzum alle Luxusgüter — abstellen, bis die essentiellen Grundbedürfnisse für die gesamte Menschheit erfüllt sind? Einfach weitermachen wie bisher und uns freuen, dass “wir” in der Wohlstandsgesellschaft geboren sind?

Es scheint mir ungerecht doch trotzdem kann — und will — ich mich meines Erkenntnisdrangs und Kulturhungers nicht entledigen. Mir bleibt wohl nur mich an die dünne Hoffnung zu klammern, einst meinen Beitrag zur Verbesserung der Welt zu leisten. Sei es in der Wissenschaft oder anderswo.