Artikel mit ‘unterwegs’ getagged

Yosemite-Park: Wasserfälle und Mondlicht

Mittwoch, 28. Mai 2008

Schon Ende Juni Mai und nicht erst im Sommer nach Yosemite zu fahren, hat sich wie erwartet ausgezahlt. Der Merced River führte gewaltige Wassermassen und stellte sich als reißender Gebirgsfluss dar. Die zahlreichen Wasserfälle waren durch die Schneeschmelze kräftig gespeist und ergossen sich in mächtigem Strom unaufhaltsam hernieder.

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Yosemite-Park: Fresno und Ankunft im Park

Montag, 26. Mai 2008

Auf dem Weg in den Yosemite-Park in Fresno Station gemacht und dort eine Nacht verbracht. Am nächsten Morgen in Yosemite angekommen und gleich das erste Blut vergossen.

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San Francisco

Sonntag, 25. Mai 2008

Für Carolin.

Zwei viel zu kurze Tage hatte ich in San Francisco, der Stadt der Hippies und Blumenkinder, verbracht. Dicht gedrängt und kompakt thront diese bunte Stadt auf einer hügeligen Halbinsel, die an drei Seiten vom Meer umschlossen ist. Platz ist überall Mangelware, sodass Gebäude, Menschen — ja das ganze Leben — eng zusammenrücken und dadurch irgendwie intensiver werden. Die Bevölkerungsdichte ist dreimal höher als in Köln und man mag kaum glauben, dass fast 800.000 Menschen auf so wenig Raum so friedlich zusammenleben können.

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Öffentliche Beobachtung: Mt. Tam Star Party

Samstag, 24. Mai 2008

Für Ewald.

Am 10. Mai fand im Mt. Tam(alpais) State Park die erste öffentliche Beobachtung der San Francisco Amateur Astronomers in der Session 2008 statt. Da ich zu dieser Zeit mehr oder weniger zufällig in San Francisco war, schaute ich natürlich bei den amerikanischen Sternfreunden vorbei.

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Yosemite-Park: Aufbruch

Samstag, 17. Mai 2008

In einer spontanen Hals-über-Kopf-Aktion haben zwei Kollegen und ich beschlossen, morgen für einige Tage in den Yosemite-Nationalpark zu fahren.

Die Wahl des Zeitpunktes ist dabei alles andere als willkürlich: Die eindrucksvollen Wasserfälle im Yosemite-Park werden durch die Schneeschmelze gespeist und erreichen Ende Mai bis Anfang Juni den größten Wasserfluss. Mit fortschreitendem Sommer werden sie zu kläglichen Rinnsalen austrocknen und einige sogar gänzlich versiegen. Außerdem ist am 20. Mai Vollmond, sodass wir uns auf den zauberhaften Anblick der nächtlichen, in Mondlicht gehüllten Landschaft freuen können. Wir wären nicht die ersten, die der Park — ob bei Mondschein oder nicht — in seinen Bann zieht.

Obendrein gibt es natürlich auch ganz profane Gründe für die baldige Abreise: Im Sommer ist der Park erfahrungsgemäß von Touristen überlaufen, sodass Unterkünfte schwierig zu finden und teu(r)er zu bezahlen sind.

Natürlich werde ich meine Photoausrüstung mitschleppen und vielleicht das eine oder andere Bild machen. Allerdings bin ich gerade ganz und gar nicht in Photographierlaune. Mir fehlen im Moment irgendwie Ruhe und Ausgeglichenheit, sodass sich keine rechte Kreativität einstellen will. Doch sicher wird mich die hochgelobte Landschaft in Yosemite in die angemessene Stimmung bringen.

Euch muss ich derweil mit der Fortsetzung der San Francisco Berichte ein wenig vertrösten…

Monterey und Aquarium

Freitag, 16. Mai 2008

Weiße AnemoneAls Stadt macht Monterey nicht sonderlich viel her. Die sauber akkurate Aufmachung als Touristenmetropole nimmt man diesem in Wahrheit recht überschaubaren Örtchen einfach nicht ab. Sich dort länger aufzuhalten, würde ich niemandem empfehlen, der nicht entweder vor Langeweile sterben oder das typische Touristenprogramm — boah, eine Sardinenfabrik, toll! — absolvieren möchte. Ein Tagesbesuch lohnt sich dagegen sehr wohl, unter anderem wegen des Monterey Bay Aquariums.

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Big Sur und Nepenthe

Mittwoch, 14. Mai 2008

Für Robert Cramer.

Big Sur ist genaugenommen keine Gegend sondern ein Erlebnis. Der Highway One schlägelt sich in engen Kurven die Berge auf und nieder. Im Westen fällt die imposante Steilküste senkrecht zum Pazifik ab und bietet einen schier atemberaubenden Anblick; im Osten erstrecken sich endlose Wälder, grüne Wiesen mit grasenden Kühen und dahinter aufragende Berge soweit das Auge reicht. Johannes bringt es in seinem Blog treffend auf den Punkt: Das ist, was man sich unter Kalifornien vorstellt…

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Autofahren in Kalifornien

Dienstag, 13. Mai 2008

Für Marcel.

GMC CanyonAutofahren in Amerika ist anders und teilweise voller Überraschungen.

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I’m going to San Francisco

Freitag, 09. Mai 2008

Es ist soweit: Rucksack gepackt, Straßenkarten ausgedruckt, Lonely Planet geliehen, Unterkunft gebucht und Mietwagen geordert. Getreu Scott McKenzies Song geht es heute (mit Blumen im Haar) nach San Francisco.

Die geplante Route führt zunächst von Santa Barbara aus über die dem Vernehmen nach schönste Straße der Welt, den Highway No. 1, nach Big Sur, wo reiche Aussteiger und Künstler die wundervolle, abgeschiedene (Küsten)landschaft genießen, und dann weiter nach Monterey, wo mich für die Nacht ein 16-Bettschlafsaal in der Jugendherberge erwartet. Zu meinem großen Erstaunen wird dabei nicht nach Männlein und Weiblein getrennt. Das überrascht mich hierzulande außerordentlich, wo es doch selbst im angeblich so abgeklärten Europa dergleichen nur selten gibt.

Wenn ich am folgenden Tag schließlich die letzten Meilen bis San Francisco zurückgelegt habe, werde ich bis Montag im bunten Taumel dieser Metropole schwelgen und natürlich die Golden Gate Bridge zu Fuß erobern.

Whale Watching

Mittwoch, 30. April 2008

Für Julia.

Wenn man mit dem Santa Barbara Channel den Frühjahrsweidegrund der Buckelwale quasi vor der Haustür hat, gehört ein whale watching Ausflug praktisch zum Pflichtprogramm. So begab ich mich denn heute bewaffnet mit Spiegelreflexkamera, Teleobjektiv und wasserfester Kleidung an Bord der “CONDOR Express”. Erfreulicherweise blieb der erwartete Andrang größtenteils aus, sodass wir eine kleine, überschaubare Runde auf dem Boot waren und weder Platz- noch Sichtprobleme bekommen sollten.

Auf der Hinfahrt zum Santa Barbara Channel mit einer Geschwindigkeit von mehr als 30 Knoten kostete ich am Bug des Katamarans den für pazifische Verhältnisse rauen Seegang aus. Die Kombination aus Fahrtwind, Auf und Nieder mit den Wellen und der endlosen Weite des Meeres — nur durchbrochen von den Kanalinseln am Horizont und einigen Ölbohrplattformen — hat etwas unglaublich befreiendes und erhebendes.

Bald schon sichteten wir die ersten Atemfontänen der Wale: Insgesamt fünf Buckelwale — zwei Paare und ein Einzeltier — tauchten im Umkreis des Bootes auf. Sehr angenehm dabei, wie rücksichtsvoll man mit den Meeressäugern umgeht: Sobald wir das Gebiet mit den Walen erreicht hatten, wurden die Motoren abgestellt und man beobachtete vom treibenden Boot aus. Man rückt den Tieren also nicht auf die Pelle, bis es nicht mehr weiter geht, sondern wartet, bis sie sprichwörtlich zu einem kommen. Genau das taten die verspielten und äußerst friedliebenden Buckelwale dann auch. Ein Pärchen schwamm sogar bis auf wenige Meter an das Boot heran, schaute sich die komischen Landsäuger an, grüßte mit den gewaltigen Brustflossen und entschwand schließlich wieder mit einem kräftigen Schlag der Fluke in die Tiefe. Auch wenn Buckelwale “nur” bis zu 18 Meter lang werden und damit nicht zu den größten Walen gehören, schinden sie doch gewaltigen Eindruck.

Alles in allem ein lohnender Ausflug mit unzähligen Vögeln, Fischen, im Wasser tollenden Seelöwen und natürlich den Buckelwalen. Die Natur ist schon irgendwie wundervoll.

Es folgen ein paar visuelle Eindrücke.

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