Artikel mit ‘Technik’ getagged

Monatsbild März: Am Hilbertshammer

Samstag, 01. Mai 2010

Das Märzbild ist erst am Ende der fünften Märzwoche entstanden und lag aus den üblichen Zeitmangelgründen danach lange vergessen auf der Speicherkarte, bis es jetzt — quasi als kleine Entschädigung — in Form eines Doppelpacks in das Netz gegangen ist.

Wasser-
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Türchen 08: (E)-Mail — Treffen der Generationen

Mittwoch, 09. Dezember 2009

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Raubkopien in der Mensa

Dienstag, 30. September 2008

Wenn man der MPAA und RIAA glauben schenkt, werden universitäre Hochgeschwindigkeitsnetze nicht primär zum Austausch wissenschaftlicher Daten, sondern zum Herunterladen und Verteilen illegaler Film- und Musikkopien genutzt. Ganz so drastisch würde ich den Sachverhalt zwar nicht formulieren, doch bin ich ziemlich sicher, dass die Netzwerkadministratoren an Hochschulen eine ganze Menge fragwürdigen Datenaustausch in ihren Netzen fänden, wenn sie denn nachsähen…

Wie dem auch sei, als ich heute die Mensa am Ring in Münster betrat, wunderte ich mich nicht schlecht. Bisher hing über der Essensausgabe eine breite Tafel, auf der in bunten Kreidelettern nicht etwa das aktuelle Speiseprogramm stand, sondern eine gar sonderbare Aussage: “Alle Menü’s in alle Richtungen”. Der widersinnig gesetzte Apostroph trieb nicht nur Lesern des Zwiebelfischs kalte Schauer über den Rücken, sondern kontrastierte auch das angeblich so hohe Bildungsniveau unserer Lehranstalt vortrefflich. Entsprechend hatten wir einst sogar die Idee, diesen Missstand mit Blaumann, Trittleiter und Tafelschwamm zu beheben, doch logistische Probleme sorgten dafür, dass diese Idee nie die Köpfe unserer kleinen Gruppe von Studenten verließ.

Anscheinend ist eine solche Tafel, die weder Strom verbraucht noch multimedial bunt blinkt, auch für eine Nicht-Exzellenzuniversität nicht mehr zeitgemäß und so wurde sie nun durch breitformatige Flachbildschirme ersetzt, über die in naher Zukunft vielleicht der Speiseplan anstatt unseres liebgewonnenen “Menü’s“-Satzes flimmern wird. Fraglich nur, ob es die Anschaffungs- und Unterhaltskosten wert und wirklich notwendig ist, da man an diesem Punkt bereits direkt vor der Ausgabe steht und das Essen quasi vor der Nase hat.

Wie auch immer, heute war auf den Bildschirmen für Stunden nur der Hinweis zu sehen, dass die installierte Version von Windows XP die Echtheitsprüfung von Microsoft nicht bestanden habe und als Raubkopie anzusehen sei… Irgendwie grotesk.

Kleine Taten und große Pläne

Sonntag, 28. September 2008

Es scheint, als wäre Zeit nicht nur relativ, wie uns schon Einstein lehrte, sondern obendrein auch stets zu knapp vorhanden. Letzteres ist auch der Grund für die fast dreiwöchige Sendepause auf herzhirnhand.de. Doch die ist nun zu Ende.

Falls jemanden interessiert, was ich in diesen drei Wochen so getrieben habe: Da waren neben einem gigantischen Stapel aufgelaufenen Papierkrams und defekter Elektrogeräte das Astroseminar der Uni Münster, wo es um dunkle Materie und Neutrinos ging; ein einführender Photokurs für den Bekanntenkreis, der die Freuden von Belichtungsmessung, Perspektive & co. kennengelernt hat; ein neues Handy, das eingerichtet, konfiguriert und ausprobiert werden musste; ein Wechsel des Mobilfunkproviders sammt Rufnummernportierung und zu guter letzt eine einwöchige Arbeitsphase des lebenswissenschaftlichen Kollegs der Studienstiftung zum Thema Epigentik. Dort habe ich mich an Lachs und Garnelenspießen gelabt, morgendliche Spaziergänge durch Bonn und in — zumindest, wenn man eine zweidimensionale Welt annimmt — den Rhein gemacht, die Nächte mit Bowling spielen, Filme gucken und angeregter Konversation verbracht, Tomaten und Physalis im Garten des MPI für Züchtungforschung verspeist und natürlich viel über (Epi)genetik gelernt. Einziger Haken: der drahtlose Internetzugang im christlich geführten Tagungshaus war nur über einen HTTP-Proxy möglich, der sehr restriktiv den Zugriff auf unzählige, mitunter völlig harmlose Internetseiten wie beispielsweise meine eigenen blockierte und die Nutzung nicht HTTP-basierter Dienste wie VoIP unmöglich machte…

Für die nächste Zeit steht nun das Schreiben einer Unmenge an Berichten, eine Diplomprüfung in organischer Chemie, die generelle Organisation des nächsten Semesters und regelmäßiges bloggen an. Obendrein geistern da eine ganze Menge verrückter photographischer Ideen durch meinen Kopf. Mal schauen, welche davon meinen Schädel verlassen und zu Bildern werden.

Nichts ist für die Ewigkeit

Dienstag, 09. September 2008

Warum müssen technische Geräte eigentlich immer das Phänomen des Massensterbens zeigen?

Etwas mehr als einen Monat nachdem sich mein Laptop in ein nutzloses Stück Elektroschrott verwandelt hat, gibt nun auch mein Mobiltelefon den Geist auf. Dass das Frontlicht an meinem Fahrrad heute ebenfalls kaputt gegangen ist, lässt sich noch verschmerzen, da schnell und günstig zu beheben. Aber ein neues Handy (von einem Laptop ganz zu schweigen) schlägt doch ganz schön zu Buche und wirkt sich alles andere als positiv auf den Finanzplan aus.

Da sich Siemens aus dem Mobilfunkgeschäft zurückgezogen hat, muss ich mich nun wohl oder übel mit einem Gerät aus dem Hause Nokia anfreunden. Zur Zeit steht das E51 in der engeren Wahl, weil es mit seinen technischen Daten überzeugt und genau die Funktionen bietet, die ich brauche: GPRS/UMTS/WLAN, VoIP, Infrarot- und Bluetooth-Schnittstelle, E-Mail-Client, Sprachsteuerung, vernünftige Akkulaufzeit und ein breites Softwareangebot für das Symbian/S60-Betriebssystem. Das einzige wirkliche Manko ist die erschreckend hohe spezifische Absorptionsrate (siehe hier), die mir so gar nicht geheuer ist.

Wenn Ihr also ein bezahlbares Handy/Smartphone mit den oben genannten Eigenschaften empfehlen könnt, lasst es mich bitte wissen.

Nachruf und Sendepause

Montag, 04. August 2008

In Homers Gesängen ist Eumaios Odysseus’ getreuer Schweinehirte, der den von Athene in einen Greis verwandelten König aufnimmt und bewirtet, gleichwohl er den Heimkehrer ob der göttlichen Verzauberung nicht erkennt, und ihm schließlich beim Kampf gegen die Freier, die des herrlichen Dulders Heim und Weib bedrängen, tapfer zur Seite steht.

Eumaios ist auch der Name meines Acer TravelMate 292 LMi Laptops, der wie alle meine Computer und Multimediageräte einen Namen aus der griechischen Mythologie trägt. Nach gut vier Jahren hat er nun (wahrscheinlich) das zeitliche gesegnet. Unter herzerweichendem Piepen und grotesken Graphikfehlern hat er wohl sein Leben ausgehaucht.

Leider wird es in den Tagen ohne eigenen Computer/Laptop etwas stiller auf herzhirnhand.de werden. Doch zumindest für die Reiseberichte an die Ostküste und nach Südkalifornien habe ich mit Adrian und Axel zwei fähige Schreiberlinge gewinnen können, die ihre Eindrücke unserer gemeinsamen Ausflüge in nächster Zeit hier veröffentlichen werden.

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Canon PowerShot SD800 IS

Sonntag, 20. Juli 2008

Die PowerShot SD800 IS von Canon heißt in Europa Digital IXUS 850 IS und ist eine schon etwas betagtere digitale Kompaktkamera. Obwohl sie bereits als veraltet gilt, überzeugen ihre technischen Daten auf ganzer Linie und stellen so manches modernere Modell in den Schatten: Optischer Bildstabilisator, Weitwinkelobjektiv mit 28 mm Äquivalentbrennweite, zahlreiche sinnvolle Einstellungsmöglichkeiten und “nur” 7,1 Megapixel.

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Heißer Stromausfall

Mittwoch, 25. Juni 2008

Für Axel.

Vor dem amerikanischen Stromnetz mit Spannungsspitzen und häufigen Stromausfällen hatte man mich eindrücklich gewarnt, doch konnte ich das erst nicht nachvollziehen. Während ich durchweg mit Elektrizität versorgt wurde und sich geringfügige Spannungsschwankungen nur selten am veränderten Geräusch eines Ventilators oder dem Flackern einer Stehlampe erkennen ließen, fiel stattdessen in Münster der Strom aus. Das brachte mein ausgeklügeltes Fernwartungssystem, mit dem ich meine abgeschalteten Rechner in der heimischen Wohnung von jedem Punkt dieser Erde — Internetzugang vorausgesetzt — hochfahren und fernsteuern sowie auf deren Datenspeicher zugreifen kann, gehörig durcheinander.

Letztes Wochenende war es dann schließlich so weit: Am Samstag Nachmittag gingen plötzlich für einige Minuten die Lichter in Santa Barbara aus. Doch das war erst der Anfang: es folgten vier weitere Stromausfälle. Der längste tauchte die Stadt nach Sonnenuntergang für mehr als zwei Stunden in unwirkliche Dunkelheit und Stille.

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Schnittbildindikator für Nikon D70s

Sonntag, 22. Juni 2008

Obwohl ich mit einer vollmanuellen, analogen Spiegelreflexkamera groß geworden bin, habe ich mich schnell an die digitale Technik gewöhnt und möchte meine D-SLR mit all ihren Vorzügen heute nicht mehr missen. Eine Sache aus den guten, alten Filmzeiten habe ich in der digitalen Welt bisher jedoch schmerzlich vermisst: Den Schnittbildindikator zum manuellen Scharfstellen.

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Schmeichelndes Licht für Kleinteile

Freitag, 06. Juni 2008

Nikon AF-S DX Nikkor 18-200/3.5-5.6 G ED VRAus einem alten Karton, drei Blatt Transparentpapier und einem Bogen weißer Pappe lässt sich binnen Minuten ein “Lichtzelt” bauen, in dem kleinere Gegenstände nach belieben ausgeleuchtet werden können. Eine exzellente, englischsprachige Bau- und Bedienungsanleitung liefert David Hobby hier.

Warum sich die Bastelei durchaus lohnt, kann man an den folgenden drei Testaufnahmen sehen, die ich heute trotz akutem Zeitmangel nach der Uni geschossen habe.

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