Artikel mit ‘Leben’ getagged
Türchen 08: (E)-Mail — Treffen der Generationen
Mittwoch, 09. Dezember 2009Türchen 04: Wein und Glas
Freitag, 04. Dezember 2009Türchen 01: Hexenküche — Flambée
Dienstag, 01. Dezember 2009Nein, auch wenn es hier seit fast einem Jahr nichts mehr zu lesen gab, bin ich weder tot noch habe ich diesem Blog generell abgeschworen. Vielmehr hat sich viel getan: eine Diplomarbeit hat mich ordentlich in Beschlag genommen und das letzte Quäntchen Freizeit aufgefressen, worunter sowohl die Muße, zu schreiben, als auch die Inspiration als solche gelitten haben.
Um dem allerdings etwas entgegen zu wirken, werde ich mich heute und die nächsten 23 Tage an so etwas wie einem Bild-Adventskalender versuchen. Hier soll es deswegen bis Weihnachten im Laufe eines jeden Tages ein Bild zu sehen bekommen, das im Idealfall auch am Tag der Veröffentlichung hier entstanden ist. Wie lange ich letzteren Anspruch durchhalte, wird sich jedoch zeigen müssen…
Doch genug geschrieben, hier ist das Bild von heute:
Was ist das?
Wenn Murphy kommt…
Montag, 10. November 2008Für Murphy.
Wenn der Tag schon damit beginnt, dass sich ein Dozent auf meinen Fahrradhelm setzt und ihn dabei buchstäblich zu Kleinholz verarbeitet, riecht das schon verdächtig nach Murphy. Und in der Tat, des guten Herren Gesetz dominierte auch den gesamten Rest meines Tages: Schlenk-Kolben folgen dem Ruf der Schwerkraft und verwandeln sich in Scherbenhaufen, Chemikalien sind zu keiner Zeit an dem Ort, wo man sie gerade braucht, und sobald man — einem wahren Wunder gleich — das fertige Produkt vor Augen hat, bricht der Hahn zur Schutzgasleitung ab und man kann nichts als bangen, dass die luft- und wasserempfindliche Substanz noch intakt ist…
Immerhin, etwas Gutes hat’s auch: Morgen kann nur besser werden.
Was tun in Kalifornien?
Mittwoch, 08. Oktober 2008Für angehende Kalifornier.
Damit ich nicht umsonst herausgefunden habe, wie man (den Behörden- und Formulardschungel) in Kalifornien überlebt, möchte ich Euch den allgemeinen Erfahrungsbericht, den ich für die Studienstiftung geschrieben habe, nicht vorenthalten.
Kleine Taten und große Pläne
Sonntag, 28. September 2008Es scheint, als wäre Zeit nicht nur relativ, wie uns schon Einstein lehrte, sondern obendrein auch stets zu knapp vorhanden. Letzteres ist auch der Grund für die fast dreiwöchige Sendepause auf herzhirnhand.de. Doch die ist nun zu Ende.
Falls jemanden interessiert, was ich in diesen drei Wochen so getrieben habe: Da waren neben einem gigantischen Stapel aufgelaufenen Papierkrams und defekter Elektrogeräte das Astroseminar der Uni Münster, wo es um dunkle Materie und Neutrinos ging; ein einführender Photokurs für den Bekanntenkreis, der die Freuden von Belichtungsmessung, Perspektive & co. kennengelernt hat; ein neues Handy, das eingerichtet, konfiguriert und ausprobiert werden musste; ein Wechsel des Mobilfunkproviders sammt Rufnummernportierung und zu guter letzt eine einwöchige Arbeitsphase des lebenswissenschaftlichen Kollegs der Studienstiftung zum Thema Epigentik. Dort habe ich mich an Lachs und Garnelenspießen gelabt, morgendliche Spaziergänge durch Bonn und in — zumindest, wenn man eine zweidimensionale Welt annimmt — den Rhein gemacht, die Nächte mit Bowling spielen, Filme gucken und angeregter Konversation verbracht, Tomaten und Physalis im Garten des MPI für Züchtungforschung verspeist und natürlich viel über (Epi)genetik gelernt. Einziger Haken: der drahtlose Internetzugang im christlich geführten Tagungshaus war nur über einen HTTP-Proxy möglich, der sehr restriktiv den Zugriff auf unzählige, mitunter völlig harmlose Internetseiten wie beispielsweise meine eigenen blockierte und die Nutzung nicht HTTP-basierter Dienste wie VoIP unmöglich machte…
Für die nächste Zeit steht nun das Schreiben einer Unmenge an Berichten, eine Diplomprüfung in organischer Chemie, die generelle Organisation des nächsten Semesters und regelmäßiges bloggen an. Obendrein geistern da eine ganze Menge verrückter photographischer Ideen durch meinen Kopf. Mal schauen, welche davon meinen Schädel verlassen und zu Bildern werden.
Nichts ist für die Ewigkeit
Dienstag, 09. September 2008Warum müssen technische Geräte eigentlich immer das Phänomen des Massensterbens zeigen?
Etwas mehr als einen Monat nachdem sich mein Laptop in ein nutzloses Stück Elektroschrott verwandelt hat, gibt nun auch mein Mobiltelefon den Geist auf. Dass das Frontlicht an meinem Fahrrad heute ebenfalls kaputt gegangen ist, lässt sich noch verschmerzen, da schnell und günstig zu beheben. Aber ein neues Handy (von einem Laptop ganz zu schweigen) schlägt doch ganz schön zu Buche und wirkt sich alles andere als positiv auf den Finanzplan aus.
Da sich Siemens aus dem Mobilfunkgeschäft zurückgezogen hat, muss ich mich nun wohl oder übel mit einem Gerät aus dem Hause Nokia anfreunden. Zur Zeit steht das E51 in der engeren Wahl, weil es mit seinen technischen Daten überzeugt und genau die Funktionen bietet, die ich brauche: GPRS/UMTS/WLAN, VoIP, Infrarot- und Bluetooth-Schnittstelle, E-Mail-Client, Sprachsteuerung, vernünftige Akkulaufzeit und ein breites Softwareangebot für das Symbian/S60-Betriebssystem. Das einzige wirkliche Manko ist die erschreckend hohe spezifische Absorptionsrate (siehe hier), die mir so gar nicht geheuer ist.
Wenn Ihr also ein bezahlbares Handy/Smartphone mit den oben genannten Eigenschaften empfehlen könnt, lasst es mich bitte wissen.
Kinomonatsfreikarte
Freitag, 05. September 2008Nach einer Sneak-Preview im Cineplex Münster ist es üblich, dass man auf einem kleinen Zettel den gerade gesehenen Film bewertet, kommentiert und tippt, wie viele Zuschauer ihn insgesamt in Münster im Kino sehen werden. Der Beste Tipp gewinnt dann eine Monatsfreikarte. Früher war alles besser war das eine “echte” Monatsfreikarte, heute ist es eine “Zwei-zum-Preis-von-einem”-Karte — hat wohl abstruse steuerrechtliche Gründe, ist aber auch egal.
Die meisten der mehr als 50 Sneaks, denen ich bisher beigewohnt hatte, fingen mit der Verkündung eines Freikartengewinners an und jedesmal hoffte ich der glückliche zu sein — immer vergebens. Ich musste erst in die Staaten fliehen, bevor in meiner Abwesenheit verkündet wurde, dass mein Tipp für Sweeney Todd (Rezension) vom 29.01.2008 der beste war und ich eine Freikarte — eine von den guten alten “echten” — gewonnen hatte.
Nun muss ich mich nur noch entscheiden, für welchen Monat ich die Karte haben will, und dann werde ich wohl vier Wochen mehr oder weniger im Kino einziehen…
Papierblock: Licht aus
Donnerstag, 14. August 2008




