Artikel mit ‘kurios’ getagged

Monatsbild April: Wargames

Sonntag, 02. Mai 2010

Es musste zwar bis Mai reifen, ist jedoch am 11.04. entstanden und damit ein echtes Aprilbild.

© Copyright 2010, Patrick Seelheim, all rights reserved.

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Türchen 10: Kosmische Amöbe

Donnerstag, 10. Dezember 2009

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Türchen 06: Waffen-Würfel

Montag, 07. Dezember 2009

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Wenn Murphy kommt…

Montag, 10. November 2008

Für Murphy.

Wenn der Tag schon damit beginnt, dass sich ein Dozent auf meinen Fahrradhelm setzt und ihn dabei buchstäblich zu Kleinholz verarbeitet, riecht das schon verdächtig nach Murphy. Und in der Tat, des guten Herren Gesetz dominierte auch den gesamten Rest meines Tages: Schlenk-Kolben folgen dem Ruf der Schwerkraft und verwandeln sich in Scherbenhaufen, Chemikalien sind zu keiner Zeit an dem Ort, wo man sie gerade braucht, und sobald man — einem wahren Wunder gleich — das fertige Produkt vor Augen hat, bricht der Hahn zur Schutzgasleitung ab und man kann nichts als bangen, dass die luft- und wasserempfindliche Substanz noch intakt ist…

Immerhin, etwas Gutes hat’s auch: Morgen kann nur besser werden.

Universitäre Irrenanstalt

Montag, 13. Oktober 2008

Nun hat die Vorlesungszeit wieder angefangen und alles ist wie gewohnt: herrlich chaotisch.

Da man schon weiß, dass es voll wird, kämpft man sich bereits eine Viertelstunde vor der Vorlesung in den wohl kleinsten Hörsaal des Instituts und findet trotzdem nur gerade noch einen vernünftigen Sitzplatz. Schließlich erscheint der Dozent und teilt uns mit, dass er diese Pflichtveranstaltung aus ominösen Gründen nicht halten dürfe, wir uns doch beim Dekan beschweren sollen, auf dass sich dieses wohl politische Problem vielleicht lösen lässt, und geht wieder.

Bleibt nur die Frage, wann ich den Passierschein A38 besorgen muss…

Raubkopien in der Mensa

Dienstag, 30. September 2008

Wenn man der MPAA und RIAA glauben schenkt, werden universitäre Hochgeschwindigkeitsnetze nicht primär zum Austausch wissenschaftlicher Daten, sondern zum Herunterladen und Verteilen illegaler Film- und Musikkopien genutzt. Ganz so drastisch würde ich den Sachverhalt zwar nicht formulieren, doch bin ich ziemlich sicher, dass die Netzwerkadministratoren an Hochschulen eine ganze Menge fragwürdigen Datenaustausch in ihren Netzen fänden, wenn sie denn nachsähen…

Wie dem auch sei, als ich heute die Mensa am Ring in Münster betrat, wunderte ich mich nicht schlecht. Bisher hing über der Essensausgabe eine breite Tafel, auf der in bunten Kreidelettern nicht etwa das aktuelle Speiseprogramm stand, sondern eine gar sonderbare Aussage: “Alle Menü’s in alle Richtungen”. Der widersinnig gesetzte Apostroph trieb nicht nur Lesern des Zwiebelfischs kalte Schauer über den Rücken, sondern kontrastierte auch das angeblich so hohe Bildungsniveau unserer Lehranstalt vortrefflich. Entsprechend hatten wir einst sogar die Idee, diesen Missstand mit Blaumann, Trittleiter und Tafelschwamm zu beheben, doch logistische Probleme sorgten dafür, dass diese Idee nie die Köpfe unserer kleinen Gruppe von Studenten verließ.

Anscheinend ist eine solche Tafel, die weder Strom verbraucht noch multimedial bunt blinkt, auch für eine Nicht-Exzellenzuniversität nicht mehr zeitgemäß und so wurde sie nun durch breitformatige Flachbildschirme ersetzt, über die in naher Zukunft vielleicht der Speiseplan anstatt unseres liebgewonnenen “Menü’s“-Satzes flimmern wird. Fraglich nur, ob es die Anschaffungs- und Unterhaltskosten wert und wirklich notwendig ist, da man an diesem Punkt bereits direkt vor der Ausgabe steht und das Essen quasi vor der Nase hat.

Wie auch immer, heute war auf den Bildschirmen für Stunden nur der Hinweis zu sehen, dass die installierte Version von Windows XP die Echtheitsprüfung von Microsoft nicht bestanden habe und als Raubkopie anzusehen sei… Irgendwie grotesk.

Dunkelrote Brille

Sonntag, 08. Juni 2008

Für Martin.

Schaut auf das blaue Auge des gelben Fisches und zählt langsam bis 30, ohne Eure Augen zu bewegen. Schaut danach sofort auf eine weiße Fläche und versucht wiederum die Augen möglichst still zu halten…

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Supermarkt auf kalifornisch

Mittwoch, 04. Juni 2008

Für Anne.

Einkaufen in einem kalifornischen Supermarkt geht fast genauso wie in Deutschland, aber eben nur fast.

Mit leichter Verwirrung nimmt man zunächst die Desinfektionstücher bei den Einkaufswagen zur Kenntnis. Man glaubt es kaum, aber viele Leute ekeln sich regelrecht davor, einen Einkaufwagen zu berühren, den vor ihnen jemand anders angefasst und kontaminiert hat. Vor der Benutzung werden also alle Kontaktstellen mit der chemischen Keule keimfrei poliert. Nur gut, dass ich als Kind genug im Dreck — ob in den USA die Sandkästen wohl desinfiziert werden? — gespielt habe, um mich auf mein Immunsystem verlassen und auf Desinfektionsmittel verzichten zu können.

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Sich die Seele aus dem Leib pinkeln

Montag, 02. Juni 2008

Für Dennis.

Am sprichwörtlichen Ende der Welt unter prächtigem Sternenhimmel einen kurzen Spaziergang machen, um dann mitten in einem Kornfeld in hohem Bogen in die Nacht zu urinieren — wie es ein Sternfreund zu pflegte, mit dem ich einst häufig beobachtet habe — ist eine kuriose Variante des klassischen “sich auf einem Berg die Seele aus dem Leib schreien”.

Was tut Ihr, um der Welt zu zeigen, dass sie Euch den Buckel herunterrutschen kann, wenn sie (wieder einmal) beschließt, Euch alle erdenklichen Steine in den Weg zu legen?

Yosemite-Park: Wasserfälle und Mondlicht

Mittwoch, 28. Mai 2008

Schon Ende Juni Mai und nicht erst im Sommer nach Yosemite zu fahren, hat sich wie erwartet ausgezahlt. Der Merced River führte gewaltige Wassermassen und stellte sich als reißender Gebirgsfluss dar. Die zahlreichen Wasserfälle waren durch die Schneeschmelze kräftig gespeist und ergossen sich in mächtigem Strom unaufhaltsam hernieder.

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