Kleine Taten und große Pläne
Es scheint, als wäre Zeit nicht nur relativ, wie uns schon Einstein lehrte, sondern obendrein auch stets zu knapp vorhanden. Letzteres ist auch der Grund für die fast dreiwöchige Sendepause auf herzhirnhand.de. Doch die ist nun zu Ende.
Falls jemanden interessiert, was ich in diesen drei Wochen so getrieben habe: Da waren neben einem gigantischen Stapel aufgelaufenen Papierkrams und defekter Elektrogeräte das Astroseminar der Uni Münster, wo es um dunkle Materie und Neutrinos ging; ein einführender Photokurs für den Bekanntenkreis, der die Freuden von Belichtungsmessung, Perspektive & co. kennengelernt hat; ein neues Handy, das eingerichtet, konfiguriert und ausprobiert werden musste; ein Wechsel des Mobilfunkproviders sammt Rufnummernportierung und zu guter letzt eine einwöchige Arbeitsphase des lebenswissenschaftlichen Kollegs der Studienstiftung zum Thema Epigentik. Dort habe ich mich an Lachs und Garnelenspießen gelabt, morgendliche Spaziergänge durch Bonn und in — zumindest, wenn man eine zweidimensionale Welt annimmt — den Rhein gemacht, die Nächte mit Bowling spielen, Filme gucken und angeregter Konversation verbracht, Tomaten und Physalis im Garten des MPI für Züchtungforschung verspeist und natürlich viel über (Epi)genetik gelernt. Einziger Haken: der drahtlose Internetzugang im christlich geführten Tagungshaus war nur über einen HTTP-Proxy möglich, der sehr restriktiv den Zugriff auf unzählige, mitunter völlig harmlose Internetseiten wie beispielsweise meine eigenen blockierte und die Nutzung nicht HTTP-basierter Dienste wie VoIP unmöglich machte…
Für die nächste Zeit steht nun das Schreiben einer Unmenge an Berichten, eine Diplomprüfung in organischer Chemie, die generelle Organisation des nächsten Semesters und regelmäßiges bloggen an. Obendrein geistern da eine ganze Menge verrückter photographischer Ideen durch meinen Kopf. Mal schauen, welche davon meinen Schädel verlassen und zu Bildern werden.
